Dein Weg mit Jesus

„Weißt Du, wie Du Gott zum Lachen bringen kannst? Erzähl ihm Deine Pläne.“
( Blaise Pascal)
Wie finde ich den Weg Gottes für mein Leben?

Liebe Schwestern und Brüder in Christo,
das Leben ist voll von Überraschungen. Jeder Lebensabschnitt hat seine eigene Seele, aber auch seine eignene Anforderungen. Jeder kennt das: ob zur Konfirmation oder dem so wichtigen 18. Geburtstag, bei Hochzeit und Todesfeiern – jeder dieser Lebensabschnitte hat seine Besonderheiten. Soweit so gut – dennoch: gerade das Nichtwissen um die Zukunft, gerade die Notwendigkeit sich dem Leben preiszugeben – all das kann eine tiefe Angst verursachen. Angst vor dem was kommen kann, Bedrückung über die vermeintlich verlorenen Jahre und Möglichkeiten – all das zeigt ganz deutlich:
„Weißt Du, wie Du Gott zum Lachen bringen kannst? Erzähl ihm Deine Pläne.“
( Blaise Pascal)
Gott ist höher, als unser Verstand und unser verstehen. So gern der Mensch sich auch in der Gewissheit um seine Zukunft zurücklehnen würde, so unmöglich ist jene Realisierung des Traums. Denn Gott und unser Leben haben Vieles gemeinsam. Klar ist: weder das Handeln Gottes noch die Zukunftssicht, die die Angst vor Neuem in sich aufnehmen soll, sind planbar. Heute noch glücklich, morgen schon wieder nicht, gestern noch gesund, heute schon sterbenskrank. Das Leben lässt sich nicht planen, denn der Mensch denkt und Gott lenkt – Gott sei dank, wie ich meine.
Das Leben lässt sich einfach nicht in die Karten schauen. Gerade hier sollten wir das Evangelium zurate nehmen. Lk 12,16-21
Der reiche Kornbauer
16 Und er sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: Es war ein reicher Mensch, dessen Feld hatte gut getragen.
17 Und er dachte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Ich habe nichts, wohin ich meine Früchte sammle.
18 Und sprach: Das will ich tun: Ich will meine Scheunen abbrechen und größere bauen und will darin sammeln all mein Korn und meine Vorräte
19 und will sagen zu meiner Seele: Liebe Seele, du hast einen großen Vorrat für viele Jahre; habe nun Ruhe, iss, trink und habe guten Mut!
20 Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern; und wem wird dann gehören, was du angehäuft hast?
21 So geht es dem, der sich Schätze sammelt und ist nicht reich bei Gott.

Liebe Schwestern und Brüder,
so befremdlich erscheint uns das Verhalten jenes Kornbauers nicht. Seine Ernte war überaus gelungen und so kommt er auf die Idee, erst einmal zu entspannen nach der harten Arbeit. Und da der Vorrat mehrere Jahre halten wird, hat er, ich würde sagen, ausgesorgt. Genug Essen und Trinken – was will man mehr. Vielleicht machte jener Kornbauer schon Pläne, vielleicht wohin er reisen will oder was er sich als Konsument unbedingt anschaffen wird – wer weiß das schon.
Dennoch: auch wenn wir unseren Reichtum nicht über eine Kornernte definieren, so ist unerwarteter Reichtum nicht nur Freude und Glück. Denn im alles haben können lebt man sein Leben doch eher auf der Überholspur. Statussymbole werden immer wichtiger, denn man will ja zeigen was man hat. Und dann sieht man im Fernsehen, wie sich die High Society durch Partys und Schönheitsoperationen das Leben nach deren Augen lebenswerter machen.
Man spricht miteinander, verabredet sich, um auf einer anderen Party wieder die gleichen Leute vorzufinden. Und dabei vergisst man immer, das das Leben Sinn haben muss, um nicht an der Oberfläche des Täglichen auszutrocknen.
Auch der Kornbauer dachte nicht weiter über seine Zukunft nach. Er lebt für das hier und jetzt – nach einem die Sinnflut. Sein Plan erscheint ganz einfach – den Reichtum auskosten – alles andere erscheint jenem Plan des Eudämonismus untergeordnet zu sein.
Gerade in den Zeiten, in denen wir Erfolge oder gar Misserfolge erzielen, verfällt man nur all zu leicht in den Gedanken, das all das ewig so weitergeht, man verliert Zweifel und Realitätssinn, was wiederum zu Übermut oder Depression führt. Unweigerlich fragt man sich, ob das denn der Plan Gottes sei, uns an die Sonnen – oder Schattenseite des Lebens zu stellen. Entweder oder, schwarz oder weiß.
Gottes Wege sind verschlungen, das wissen wir. Nur leider vergessen wir das immer wieder.
Ich bin zuweilen ein Mensch, der versucht, ins Ferne, in die Zukunft zu schauen, wie sich wohl dieses oder jenes entwickeln wird. Und sie werden es nicht glauben: ich habe schon so oft Schiffbruch gerade deswegen erlitten. Denn fast immer ist unsere Befürchtung um Klassen schlimmer, als es die Realität überhaupt sein könnte. Und das alles, weil der Mensch sich selbst genügen will oder es einfach hier und da nicht schafft, sich in die Hände des Allmächtigen hineinfallen zu lassen. Das ist eine harte Arbeit, eine große Herausforderung, eine lebenslange Aufgabe.
Jene Erfahrung macht auch unser Kornbauer, nur eben in die andere Richtung. Er plant um Jahre voraus sein Leben, ohne mit Gott und der Vorsehung zu rechnen. Und siehe, noch in derselben Nacht ist er vermutlich verstorben. Aus mit dem Luxus, den Kullinarien für die kommenden Jahre. Der Mensch denkt, Gott lenkt. Es stimmt wirklich.

Niemand kennt die Pläne Gottes – auch nicht Mose
Wie nur erkennen wir aber, was Gott von uns fordert? Wie erkennen wir den rechten Weg für unser Leben, wenn doch unser Herr mit Hinweisen sehr sparsam umgeht. Ist es Zufall, ist es Beliebigkeit – wie nur finde ich den Pfad meines eigenen Lebens?
Man stelle sich folgendes vor: Ein Mann wird als Baby ausgesetzt und findet in einem sehr reichen und einflussreichen Haushalt ein neues Zuhause. Dann wird er Zeuge einer Gewalttat, die er mit der Tötung des Agressors beendete. Also ist er ein Mörder und in seiner Flucht und Panik verliert er sein bisheriges Leben, das an Reichtum und Annehmlichkeiten nicht geizte.
Er zieht weiter und übernimmt einen Hilfsjob an. Das macht er 40 Jahre lang. Doch dann erfährt jener mordende Minijobber seine Lebensberufung – mystisch, geheimnisvoll, erstaunlich. Denn unweigerlich fragt man sich, was man denn mit einem flüchtigen Straftäter ohne nennenswerte Ausbildung anfangen will? Warum nicht einen Mann, der ein ganz „normales“ Leben bisher geführt hat? Und Gott geht da noch ein Stück weiter – er beruft Mose, jenen mordenden, ärmlichen Mann, zu seiner ganz eigenen Mission des Lebens. Ihm ist es aufgetragen, das Volk Gottes aus der Hand der Ägypter zu befreien. Bei näherem hinsehen eine eigentlich nicht ganz ernst zu nehmende Aufforderung – ein Mann gegen eine Übermacht des Pharaos? Wie soll das denn gehen? Das ist doch Selbstmord, oder etwa nicht?
Dennoch: schon bald erkennt Mose: der Herr trägt mir eine Aufgabe an, die nur ich allein erfüllen werde. Ich kann nicht scheitern, denn Gott ist bei mir, ich bin allenthalben sein Werkzeug. Wovor sich also fürchten?
Fest steht: Mose wurde im laufe seines Lebens bewusst, das Gott ihn zu etwas ganz Großem berufen hat. Er offenbarte ihm Stück für Stück seinen Lebensweg, der bis zum Schluss an Gottes Seite zuende gebracht wurde.
Gott beruft einen jeden von uns zu einer Aufgabe, die nur für uns gemacht zu sein erscheint. Gott gestaltet letztlich unser Apostolat, unser christliches Leben nach seinem Willen, seinem leisen Willen. Nur wer genau hinsieht, nur wer immer den Willen Gottes sucht, der kann am Ende seines Pilgerwegs getrost sagen: ich hatte ein Leben mit Gott, ein Leben, das sich ganz schenkte und gerade so nie leer wurde.
Dies erkannte auch Josua. Kennen Sie Josua? Nun, er war der Stellvertreter Mose, ein starker Mann, der von Mose in die Berufung der Führung hineingenommen wurde. Nach dem Tod Moses richtet der Herr die folgenden Worte an ihn:
Es soll dir niemand widerstehen dein Leben lang. Wie ich mit Mose gewesen bin, so will ich auch mit dir sein. Ich will dich nicht verlassen noch von dir weichen.
6 Sei getrost und unverzagt; denn du sollst diesem Volk das Land austeilen, das ich ihnen zum Erbe geben will, wie ich ihren Vätern geschworen habe.
7 Sei nur getrost und ganz unverzagt, dass du hältst und tust in allen Dingen nach dem Gesetz, das dir Mose, mein Knecht, geboten hat. Weiche nicht davon, weder zur Rechten noch zur Linken, damit du es recht ausrichten kannst, wohin du auch gehst.
8 Und lass das Buch dieses Gesetzes nicht von deinem Munde kommen, sondern betrachte es Tag und Nacht, dass du hältst und tust in allen Dingen nach dem, was darin geschrieben steht. Dann wird es dir auf deinen Wegen gelingen und du wirst es recht ausrichten.
9 Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und unverzagt seist. Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der HERR, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst.

Sei getrost und unverzagt – wunderbare Worte, Worte, die Kraft haben, die aufrichten, die ein Leben lenken können. Und Josua braucht diesen Zuspruch unbedingt.
Auch wir brauchen jenen erbaulichen Kontakt mit Christus, auch wir brauchen seine Gegenwart, um ein rechtes, ein wahrhaftiges Leben vor Gott führen zu können. Menschen, die nach ihrer ganz eigenen Berufung suchen, brauchen Gebet, Zuspruch, Aufrichtung.

Und so unbekannt ist uns jenes Geschehen nicht.

Ich kann Josua recht gut verstehen. Wenn man ganz plötzlich in eine neue Aufgabe berufen wird, ängstelt man sich ein wenig, der neuen Zukunft nicht so recht gewachsen zu sein. Reichen die Fähigkeiten, genüge ich den Anforderungen? Fragen, ja Fragen ohne wirkliche Antworten, denn die kann man sich nur nach Antritt jener Aufgabe wirklich beantworten.
Dererlei Begegnungen hält das Leben für einen bereit. Und hier stellt sich die Frage: wie schaffen wir es, Sinn in all dem Getrubel zu finden? Wie schaffen wir es, in all dem Chaos die Stimme Gottes, die Stimme unseres Lebens zu hören, die scheinbar von so vielen Frequenzen überlagert wird?

Ich glaube, das wir unseren Weg mit Christus allein in ihm finden können. Sein Wort, sein Leben sind uns bereits Weg und Ziel im Glauben. Wenn wir uns aufmachen, ihn in unser Leben einzulassen, wenn wir uns aufmachen, seine Werte und seine Tugenden mit unserer Existenz zu füllen, dann offenbart sich unser eigener Weg, jeden Tag aufs Neue.
Doch zu jener Erfahrung gehört es auch, voller Geduld und Gottvertrauen dem eigenen Leben zu folgen. Gott gibt uns nicht Blicke in unsere Zukunft, er wird uns nie jenes endgültige Wissen um das Kommende offenbaren bis zu jener Zeit, in der wir ihn erkennen, wie wir durch ihn erkannt sind. Gottvertrauen, das Leben bewusst Stunde um Stunde zu leben im Vertrauen darauf, das Gott eben kein zeitloses, uninteressiertes Fatum ist, sondern Realität und Lebenskraft für einen jeden von uns. Dort, wo das Vertrauen auf eine Zukunft aus dem Denken der Menschen verschwindet, dort, wo Schrecknisse, Lebenskrisen und Sorgen alles Positive in uns zu blockieren scheinen – gerade dort kann uns allein unser Glaube und unser Gottvertrauen wieder zurück ins Leben führen. Wir müssen glauben, das Gott alles Dunkle in und um uns herum zum Licht, zum Guten wenden wird. Keiner weiß, wie das passiert, doch gerade im Wissen um die Liebe unseres Herrn bedürfen wir dieser Konkretheit nicht. Zu wissen, das Gott uns bedingungslos liebt, in dem Wissen, das er uns nie „vor die Hunde gehen lassen wird“ können wir in allem Schmerz und aller Bedrückung getrost sein – mein Gott ist da und er wird mich durch jenes dunkle Tal hindurch navigieren – ich bin nicht verloren, egal was mir und meinen Lieben passiert – unser Glauben ist der Sieg über diese Welt, unser Gottvertrauen die Rüstung des Glaubens gegen alles Böse und Bedrohliche dieser Zeit. Seine wir mutig, geben wir niemals auf, lassen wir uns niemals entmutigen. Sagen wir das immer und immer wieder, füllen wir diese Worte mit Leben, mit unserem Leben. „Öffnet die Türen weit für Christus.“ ( Johannes Paul II)

Was, liebe Schwestern und Brüder – was würden wir im Lichte dieser eben gehörten Worte jenem Kornbauern sagen, wenn er neben uns sitzen würde ?
Vieles haben wir gehört, vieles verstanden für das eigene Leben.
Ich würde dem Kornbauern raten, sein Leben in die Hände und in die Bestimmung durch Gott zu geben. Zuerst muss er die Worte „morgen“ und „gestern“ aus seinem Denken streichen, denn Gott gewährt uns nur den Augenblick, den konkreten Moment für unser Leben. Das Gestern und das Morgen gehören ihm allein und nichts auf dieser Welt kann uns die vergangenen und die kommenden Momente schenken, wiedergeben. Doch geradeso werden wir frei, frei im denken, frei im entscheiden, frei mit unseren Schuldgefühlen für das Gestern und für das Morgen. Immer möge er an die Worte denken: „ Der Mensch denkt, Gott lenkt!“.

AMEN!

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Wer kann uns vergeben?

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Wer kann uns vergeben?

Liebe Schwestern und Brüder,

wer kann uns noch helfen? Wie geht es weiter, wie lebe ich mit einer Schuld, wo finde ich Erlösung und Frieden?
Fragen, die uns allen heute nicht fremd sind. Es sind schwere Zeiten, die wir erleben – traurig für die Welt und für Gott. Kälte, Desinteresse oder gar der Versuch, Gott und seine Gläubigen der Lächerlichkeit auszusetzen – das ist das Gottesbild, das Gottesverständnis heute.
Dennoch: seit über 2000 Jahren ist man versucht, den Glauben an Gott und seine Kirche nieder zu treten, zu zerstören, unwichtig zu machen. Nicht unerhebliche Teile dieser Welt leben in offener Gottesfeindschaft. Hier erscheint unser Glaube einfach nur entbehrlich, entbehrlich, weil Regime dieser Welt gerade hier sich verwundbar fühlen.
Denn Gott ist gekommen in diese Welt, um sie zu retten, zu erlösen, zu lieben. Und geradewohl deshalb werden die Worte der Maria, ihrem Magnificat sich erfüllen. Maria spricht:

Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten:
Er zerstreut,
die im Herzen voll Hochmut sind.

Er stürzt die Mächtigen vom Thron
und erhöht die Niedrigen.

Das Evangelium dieser Woche erzählt uns von einer Wunderheilung durch Christus selbst. Dennoch warten auf ihn schon jene Männer, die unseren Jesus den Tod wünschen. Männer des Glaubens?
Immer und immer wieder entdecken wir in der Schrift das Unverhältnis zwischen dem, was Christus segensreich den Menschen schenkt und dem, was als Blasphemie, taditionsuntreu von dem religiösen Establishment angesehen wird. Jener Christus soll verschwinden, denn er stellt Fragen, er verurteilt das Unrecht und hilft den Entrechteten. Solch ein Mann ist immer auch Bedrohung jener Eliten, die an Macht und Privilegien kleben, die sich über dem oft bedauernswerten Volk erkennen, ansehen.

Jesus und der Gelähmte. Eine biblische Begebenheit, die auch ganz besonders uns allen Hilfe und Trost sein wird.

Jesus und der Gelähmte. Wenn wir uns jenes Kapitel im Markusevangelium erschließen, bin ich immer wieder beeindruckt ob jener 4 Männer, die ihren gelähmten Freund, allen Strapazen zum Trotz, Jesus zu Füßen legen. Was treibt jene Männer an? Was bewegt sie, was sehen, erkennen sie in Christus?

Gerade in unserer oft so kalten Welt, können wir unglaublich viel von jenen 4 Männern lernen. In einer Zeit, in der die Menschen lieber weg sehen, wo andere Hilfe und Beistand bräuchten – das haben wir sicherlich schon einmal selbst erlebt. Hilfe ist keine Selbstverständlichkeit mehr. Hilfe, das ist oftmals nur noch ein Wort, dessen Bedeutung wir immer wieder verdrängen. Denn dort, wo der Blick an einem selbst endet, dort beginnen wir nicht mehr Gott, sondern nur noch uns selbst zu dienen. Egal wie engagiert man in Kirche und Ehrenamt auch sein mag – Gott schaut in unsere Herzen. Dort, wo Dunkelheit, dort wo Verachtung jenes Seelenlicht des Herrn in uns unkenntlich machen, dort wird klar: hier ist der Same des lebendigen Wortes in die Rosenbüsche gefallen.
Die 4 Männer aus Kapernaum haben für sich wirklich das Licht des Herrn gesehen, im Herzen aufgenommen. Hilfe, das ist der Imperativ ihres Lebens. Sie wissen: wirkliche Hilfe kommt von Gott. Kein Arzt, keine Zerstreuung dieser Welt, keine Philosophie oder Denkströmung können hier helfen. Hier hatten Männer den Mut, die eigenen Grenzen zu erkennen. Denn was kann der Mensch schon tun, ohne den Herrn in das eigene Leben einzulassen? Oder wie es die selige Theresa von Avila es formulierte: Gott allein genügt!

Endlich in Kapernaum angekommen: und es offenbart sich: die Stätte, in der Christus wirkt, scheint vor lauter Menschen unerreichbar geworden zu sein. Wie also den Messias Gottes erreichen, wie nur dem geliebten Freund endlich Hilfe zukommen lassen? Es ist zum verzweifeln. Also waren alle Mühen umsonst?
Der Weg zu Gott ist blockiert. Wie nur zu ihm finden, wie nur zu ihm durch die Blockaden in uns selber hin manövrieren?
Wenn wir einmal in den Tälern des Lebens befinden, wenn wir uns fern von Gott, fern von Liebe fühlen – wo ist da Gott? Oft erscheint er uns weit weg zu sein – nicht spürbar, nicht erkennbar. Dennoch: wer sucht, der wird finden. Auch wenn wir immer glauben, das Gott uns in einzelnen Visionen oder gar Erscheinungen sichtbarer Gott wird, so übersehen wir das Wesentliche.
Gott ist in jedem einzelnen von uns. Er ist nicht fern, er ist nicht verschwommen im Reich der Unkenntlichkeit – Gott ist da – für Sie, für mich, für uns alle!
So wie die Männer klar das Haus vor sich sahen, indem Jesus heilte und wirkte, so umgibt uns auch jeden Tag seine Gegenwart – in unserer Familie, die uns geschenkt ist, in dem Wunder der Natur, in der Wahrhaftigkeit seines Wortes. All das ist Gott – für jeden sichtbar!
Wir müssen wieder lernen, bewusster mit Gott zu leben. Spiritualität ist mehr als zwei Gebete täglich. Ein Leben mit Gott bedeutet sich in ihn zu versenken, ihm die Kontrolle des eigenen Lebens zu überlassen. Vergessen wir niemals: Christus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben!

Vielen Menschen von heute erscheint der Weg hin zu Christus und seiner Kirche verbaut zu sein. Missbrauchsskandale, lauwarmes Christentum, Gottesdienste im Stil einer Dauerwerbesendung für die eigene Gemeinde – der Hindernisse gibt es viele.

Die 4 Männer im gerade gelesenen Evangelium lassen sich nicht entmutigen. Christus ist ja da, also muss auch ein Weg gefunden werden.
Hier lässt man sich nicht von den äußeren Umständen beeinflussen, hier zählt nur die Lösung des Problems – der kranke Mann muss endlich zu Jesus finden, muss endlich in seiner Liebe geheilt werden.
Was also tun?
Die Männer im Bibelwort decken das Dach ab und lassen den Kranken so direkt vor Jesus herab. Unkonventionell, sicherlich, doch gerade so eine probate Lösung des Problems.

Ich finde das Engagement der 4 Männer für ihren Freund einfach phantastisch. Und wir alle können davon lernen!

Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert?
36 Wie geschrieben steht (Psalm 44,23): »Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag; wir sind geachtet wie Schlachtschafe.«
37 Aber in dem allen überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat.
38 Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,
39 weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn. (Röm.8,35-39)

Nichts kann uns scheiden von der Liebe Christi. Niemand ist von ihm abgeschnitten, niemand ist von Gott nicht geliebt. Ist das nicht eine herrliche Zusage Gottes?
Wir brauchen keine Angst haben, vor all den Hindernissen, die Menschen oder diese Welt vor Gott aufzuhäufen versuchen. Gott und seine Kirche, wir alle als Christen, stehen oftmals nur kopfschüttelnd vor dieser Welt. Spott, Hohn, Unverständnis, Negierung des Glaubens – all das sind die Vielen, die für manch einen den Weg zu Christus verstellen.
Nichts kann uns trennen von der Liebe Gottes – es gibt immer einen Weg zu ihm, auch wenn wir da neue, auch manchmal anstrengende Wegen zu gehen haben. Stehen wir zum Glauben, stehen wir zu Gott, stehen wir zur Kirche Christi – dann kann uns nichts mehr aufhalten. Wir sind so überreich durch diesen wunderbaren Glauben an die Liebe selbst, an Christus, beschenkt. Was sich auch uns in den Weg stellen will – ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, 39 weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.

„Wunderheilungen in Kapernaum! Wanderprediger heilt Gelähmten! Jüdische Gemeinde spricht von Gotteslästerung“

So oder so ähnlich würde man heute über die Taten Christi sprechen. Jesus als Exot, als „Schlagzeile“ der heutigen Zeit – sein Tun ein Mirakel, etwas Unerklärliches. Doch gerade so verstellt man sich den wirklichen Zugang zum Handeln Gottes.

„Als Jesus den Glauben der Männer sah, sprach er: dir sind deine Sünden vergeben.“
Leider kann man nicht in die Gesicherter der Männer blicken, doch ich bin mir fast sicher, das ihnen die Gesichtszüge wenn auch nur ein wenig, entglitten sind. Wo ist der teure Freund denn nun heil geworden? Er ist doch immer noch gelähmt! Das kann doch nicht alles gewesen sein, oder?

Und dann noch der Aufschrei der jüdischen Gläubigen – wer ist er denn, Sünden zu vergeben. Er lästert Gott. Das muss bestraft werden.
Wir alle kennen das Ende des Weges Christi, einem Weg, der aus Erlösung und Liebe gebaut ist.
Doch klar ist: Vergebung ist eine Kraft, die heilt, eine Kraft, die Brücken baut, die innerlich von Schuld reinigt und den Blick wieder klar werden lässt.
Nicht der Befehl „ steh auf, nimm deine Trage und geh umher“ heilt den Gelähmten – die Vergebung Gottes heilt ihn.
Deine Sünden sind dir vergeben! Diese Worte sind für Jesus mehr als ein frommes Lippenbekenntnis. Denn geradeso öffnet ihm die Vergebung wieder einen Weg zu Gott, zu seiner Liebe. Eine neue Beziehung zwischen Mensch und Gott beginnt.
Allerdings: nur wer erkennt, das Gott die Liebe, das Christus Mensch wurde aus Liebe zu uns Menschen, kann auch verstehen, das der Christus Gottes wirklich Sünden vergeben kann, vergeben wird. Schnell ist ein Satz von Vergebung ausgesprochen. Doch meistenfalls verbleiben jene Worte an der Oberfläche.
Die jüdische Gemeinde ist außer sich, denn man sieht mit eigenen Augen die Blasphemie. Doch Christus erkennt: hier ist der Glaube verlorengegangen, das Gott wirklich und wirksam ein ganzes Leben verändern kann. Doch jene glauben nur an das Sichtbare, das Zeichen, dem man sich dann nicht mehr entziehen kann.
Und nun spricht Christus die Worte: steh auf, nimm deine Trage und gehe!
Der Psalmist spricht dazu:

Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat:
3 der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen. (Psalm 103,3)

Ohne eine wirksame Vergebung unserer Sünden warten wir umsonst auf Heilung. Dies offenbart Jesus ganz deutlich. Er macht klar: der Christus Gottes hat die Vollmacht, Sünden zu vergeben – Ihre, meine, die Sünden aller.

Und nur so kann Heilung, kann Erlösung passieren. Es braucht keiner Wunder oder Erscheinungen – der einfache Glaube an das offenbarte Wort Gottes und an die Kraft des Gebets wird unser Leben heilen, egal welche Wunden wir umhertragen.
Wunderbare Aussichten!

Vergebung ist Heilung, ist Erlösung! Hier beginnt für uns ein neues Leben, ein Leben, das mit dem wirken Gottes rechnet, ein Leben, das begriffen hat, das Gebet und die intensive Hinwendung an das Wort Gottes auch uns erlösen, auch uns mit Gott verbinden wird.
Gerade so kann unser Glaube Berge versetzen, Berge, die uns unüberwindbar erscheinen sollen. Doch solche Berge gibt es nicht. Der Glaube an die Liebe und Vergebung Gottes erlöst – erst uns und dann die ganze Welt

AMEN!

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Wer braucht das Gesetz Gottes?

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Liebe Schwestern und Brüder,

wie komme ich eigentlich in den Himmel? Sie alle kennen das Gespräch zwischen Jesus und dem reichen Mann, der zu Jesus kam, um Klarheit zu bekommen. Man will schließlich nicht so viel Pflicht auf sich nehmen, wenn am Ende nichts dabei „rum kommt“. Gottes Reich als Gewinn bei dieser weltlichen Tombola namens Leben. Unvorstellbar?
Der reiche Mann geht gebrochen von dannen, denn er wollte den Einsatz für jenes Spiel nicht zahlen: seine Hingabe an Gott. Weltlichkeit, ja sein Reichtum hindern ihn daran, auf das Risiko Gott in seinem Leben zu setzen.

Diese Begebenheit ist keine Einzelfall. Immer wieder sind wir bestrebt, voller Aktivität auf ein Ziel hin ausgerichtet zu zugehen. Das eigene Tun, das selbst Geschaffte – danach suchen wir immer wieder in unserem Leben. Dennoch: sind wir glücklicher dadurch geworden? Haben wir nicht schon oft ganze Lebensenergien in Ziele investiert, die nicht durch Anstrengung und Aktivismus hin erreicht wurden? Standen wir da nicht gerade hilflos dem Leben ausgeliefert, innerlich zerborsten vor den Scherben unseres Lebens oder dem, was wir als solches ansahen?
Jeder muss einmal begreifen, das das Leben nicht um den Kosmos unseres Willens rotiert. Der menschliche Wille, die menschliche Kraft ist etwas sehr Beschränktes, Zerbrechliches, Verschleißbares. Das gilt für alle Lebensbereiche – auch für unseren Glauben an Gott, dem Herrn.
Immer und immer wieder glaubten die Menschen, Gottes Gunst durch Taten erreichen zu können. Nur viel beten, viel Frömmelei den Menschen anbieten – dann wird es schon klappen mit dem ewigen Leben. Das ewige Leben als Beigabe zu einem heiligen Leben – erdienbar und kontrolliert erreichbar. Eine furchtbare Vorstellung.
Dennoch: zu den Lebezeiten Jesu die wohl vorherrschende Meinung. Das Gesetz des Mose galt als Primat über alles. Die Erfüllung des Gesetzes, mit all seinen Forderungen und Ansprüchen wurde zum Gradmesser des Glaubens. Wer alles richtig macht, der wird Gott schauen. Und gerade hier treffen zwei Welten aufeinander: das Gesetz der jüdischen Glaubenselite und die Radikalität des Wortes Gottes in Christus Jesus.
Es reicht eben nicht das blanke befolgen von Riten und Traditionen, sondern allein das Wort des Herrn in Christus Jesus. Denn wenn der Glaube im tun, in der Aktivität stecken bleibt, dann ist der Gedanke, das man sich letztlich durch seinen Taten selbst erlöst, ganz egal, was unser Herz und Gewissen an Verfehlung und Abfall an Schuld auf uns luden, nicht mehr weit.

Verfolgt man den Auszug des Volkes Israel durch Mose einmal genauer, so erkennt man: Gott gab jenem Volk ein klares Gesetz, welches es zu befolgen galt. Anbetung, Opfergaben, Verhalten untereinander und Gott gegenüber – all das wurde geregelt, aufgestellt, vereinbart.
Dennoch: in den 40 Jahren der Wanderschaft bemerkt man ganz klar: niemand kann jenes Gesetz bis ins letzte hinein anwenden, befolgen. Immer wieder der Abfall von Gott, von Mose, vom Gesetz.
Ist jenes Gesetz überhaupt erfüllbar, frage ich mich. Wir sind keine Heiligen, keine Menschen ohne Fehl und Tadel. Wir sind Menschen und als solche fehlerhaft.
Ja, was nun?
Je mehr ich darüber nachdenke, erkenne ich, das jenes Gesetz des Mose in seiner Erfüllung nicht Gottfähigkeit gebiert. Das Gesetz des Mose zeigt uns vor allem eines: unser Unvermögen, Gott tadellos zu dienen, ja vielmehr noch sich die Liebe und den Glauben an Gott selbst erdienbar zu machen. Denn für mich steht fest: Glaube, Wahrheit und Gerechtigkeit sind Attribute jenes Gesetzes Gottes – tragisch nur, das wir immer wieder daran scheitern werden. Wir brauchen keine Forderungen. Wir brauchen Liebe, Barmherzigkeit, Wahrheit. Vor einem Gott, der nur unsere vermeintlichen Guttaten mit dem ewigen Leben bemisst – vor jenem Gott könnten wir nie bestehen. Denn Perfektion gibt es bei keinem Menschen.

Mein Gottesbild sieht da deutlich anders aus. Ich glaube an den barmherzigen Gott, an den Gott, der Liebe ist.
Auch wenn ich einmal vom Weg abkomme, wenn mein Leben eine ganz falsche Wendung nimmt weiß ich: ich habe jemanden gefunden, der mir hilft aus seiner Liebe zu mir. Nicht das ich sie verdient hätte. Dennoch: jene Liebe, die uns in solchen Situationen begegnet – das ist Gott daselbst. Denn „vor Gott sind alle Menschen schuldig.“ ( Röm.3,19)
Also stelle ich noch einmal die Frage des reichen Jünglings: Herr, wie komme ich in den Himmel? Wie komme ich zu Dir, zu einer tiefen Beziehung zu unserem Gott?

Eines steht fest: diese eben gestellte Frage leitet uns weg von Gott, so wie der reiche Jüngling sich von ihm entfernte. Denn im Johannesevangelium lesen wir, das Gott uns „ durch Jesus Christus die vergebende Liebe und Treue schenkt.“ ( Joh.1,17)
Gott ist die Liebe und gerade so verschenkt er sich an uns in Christus mit voller Hingabe. Er opfert sich selbst, damit wir Menschen einen Weg zu ihm hin finden können. Denn nur bei Gott ist es möglich, zu Gott zu kommen. Der Glaube, die Liebe, das Leben mit klarem Ziel und Weg – all das sind seine Geschenke an uns, Geschenke, die eben nicht erbetet oder erdient werden könnten.
SO einfach das klingt, aber klar ist doch: liegt hier nicht der große Anspruch an uns selbst? Fällt uns nicht gerade die Tatsache so schwer, sich selbst und sein Leben Gott in die Hände zu legen, ihn machen zu lassen, sich führen zu lassen wohin man vielleicht selbst nicht hin möchte?
Dietrich Bonhoeffer drückte dies so aus:

Ich glaube,
dass Gott uns in jeder Notlage
soviel Widerstandskraft geben will,
wie wir brauchen.
Aber er gibt sie nicht im voraus,
damit wir uns nicht auf uns selbst,
sondern allein auf ihn verlassen.

Gott ist immer bei uns – in den hellen und den dunklen Tagen unseres Lebens. Er hat sich einem jeden Mensch geschenkt durch Christus Jesus unserem Herrn. Fürchten wir uns nicht, denn keine Kraft, keine Begebenheit, kein dunkles Tal kann das Licht Gottes verdecken. Wenn es uns an Kraft fehlt, wird Gott sie uns geben. Wenn es uns an Mut fehlt, wird Gott ihn uns schenken. Wenn es uns an Zuversicht fehlt, wird Gott uns jene überreichen.

„Durch Mose gab uns Gott sein Gesetz mit seinen Forderungen. Aber durch Jesus schenkt er uns seine vergebende Liebe und Treue.“( Joh.1,17)
Sicherlich: auch heute und hier stellt Gott Ansprüche an unser Leben. Das Gesetz zu erfüllen kam Jesus in diese Welt, wie uns die Bergpredigt verrät.
Christ sein ist nicht bequem, ist kein Seelentrost a priori. Der Glaube an Christus stellt uns immer hinein in seinen Weg, in sein Leiden. Jeden Tag müssen wir versucht sein, durchlässig für Christus zu werden, der in uns Wohnung genommen hat. Ihn müssen wir abbilden, seine Liebe müssen wir verschenken.
Dennoch: gerade hier begegnet uns der Herr mit seiner unendlichen Barmherzigkeit. Denn Jesus weiß um die Schwächen der Menschen.
Gott verdammt nicht aufgrund von Fehlleistungen an seinem Gesetz. Auch Fehlerlosigkeit wird nicht verordnet, gefordert.
Seine Gnade erweist sich in seinem Schenken an uns Menschen. Denn durch ihn hat Gott unserer Welt die vergebende Liebe und Treue überhaupt geschenkt.
Gerade so heißen wir Gottes Kinder. Gott hat die Tür zu sich weit aufgerissen. Vergebung haben wir erfahren. Seine Liebe erfahren wir täglich.
Gehen wir in einen jeden Tag mit dem festen Willen, Gott mit unserem Tun und Handeln zu ehren. Legen wir alle Früchte unseres Dienstes in seine Hände. Rechnen wir in allen Dingen in Ehrfurcht mit der Liebe und dem Trost Gottes. Denn unser Gott ist gekommen uns zu retten. Halleluja

AMEN.

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Mit dem “Zweiten” sieht man besser…

Mit dem „Zweiten“ sieht man besser?

11Weise mir, HERR, deinen Weg, daß ich wandle in deiner Wahrheit; erhalte mein Herz bei dem einen, daß ich deinen Namen fürchte.( Ps.86,11)

Liebe Schwestern und Brüder,

König David – Geliebter Gottes und Abgefallener von seinem Wort, seinem Anspruch. Beides trifft auf diesen großen jüdischen König zu, einem Mann, der erstaunlich war, der Erstaunliches erreichte. Man denke nur an seine Heldentat über Goliath, wozu ein einfacher Bauernsohn fähig sein kann, wenn Gott will, wenn Gott eine Berufung über einem Leben ausspricht. Erstaunlich, dieser König David.

Dennoch: auch er hatte eine dunkle, eine düstere Seite, mit der er Unrecht tat, schuldig wurde vor seinem Gott. Denn Ehebruch zu begehen und dann noch den Mann der Geliebten zu töten – das ist schwerer Tobak.
David, der eine erstaunliche Karriere machte – so würde man heute sagen- verlor mit seinem Ungehorsam gegen Gott Stück für Stück das Erreichte. Kurz vor der babylonischen Gefangennahme seines Volkes wendet er sich mit den eben gehörten Worten des 86.Psalms an seinen Gott. Natürlich weiß er, wie schwer seine Schuld wiegt, natürlich hat er erkannt, das er schwächer ist als man es von ihm erwartet hätte – ein Mensch halt war er und gleichsam so scheiterte er auch menschenhaft an sich selber.
Und trotzdem: auch für uns und vermutlich für die noch kommenden Generationen ist es immer schwer zu begreifen, warum Männer und Frauen, die alles hatten, gerade daran scheiterten. Ein „immer mehr“, ein quälender Antrieb, das das, was man hat, einfach noch nicht genügen kann, brachte schon so viele Menschen zu Fall – und das nicht nur in der Politik. Und machen wir uns nichts vor: jeden Tag stehen auch wir in Gefahr, den Weg des Glaubens, Gottes Weg, zu verfehlen, zu verlassen, absichtlich beiseite liegen zu lassen. Jeden Tag aufs Neue.
Jeden Tag aufs Neue kann eine Begierde in uns geweckt werden, die unseren Blick ganz vernebelt, die sich so sehr in den Vordergrund des Lebens drängen kann, das man alles tun würde, um sie zu stillen, zu befriedigen. So wie es vermutlich König David erging.
Und gerade hier frage ich mich: wie konnte jener König David die Perspektiven Gottes für sein Leben so leichtfertig aus den Augen verlieren? Er musste doch wissen, das Gott auf seiner Seite steht, das er daselbst nie hätte Drangsal oder Angst haben müsste, zu scheitern, besiegt oder vertrieben zu werden?
Wo nur war sein Blick? Warum haben ihm jene wunderbaren Horizonte, die Gott ihm offenbarte, nicht genügt?
Auch wir sind heute- gleich welcher Konfession- mit jenem Problem konfrontiert. Denn wenn Spiritualität Geschäftssinn trifft, dann entsteht Geldmacherei, die von Gott trennt, uns von Gott gänzlich abschneidet,
Solange wir es zulassen, das Männer Gottes sich aufmachen, um in der Esoterik Karriere, doch wohl eher Geld, zu machen, dann haben wir in unseren Kirchen ein Problem zu lösen.
Uns ist allen jener Pfarrer bekannt, der Menschen Essenzen mit seinem Segen für bares Geld vertickt und dabei immer noch nicht zu erkennen vermag, wie sehr der Mephistopheles ihm schon gekommen ist.
Esoterik, Wunderheiler, Schamanen und wer weiß noch für jemand verschmelzen bei jenem Mann in den Begriff Spiritualität. Dann klingt das Ganze auch nicht mehr so abwegig, oder? Und wie reagiert die Kirche? Sicher, ein Verfahren ist gegen jenen Pfarrer eingeleitet worden – doch passiert ist derzeit noch gar nichts. Immer noch geht er seinen Geschäften nach und immer noch ist er Pfarrer jener Kirche. Selbst die Dreistigkeit, einen jährlichen Kongress ein zu berufen, in dem jene Elite des Geldmachens ein Forum bekommt, hat noch zu keinen Konsequenzen seitens der Kirche geführt.

Diesseits trifft Jenseits – ein gefährliche Mischung. Sie bringt Menschen zu Fall wenn diese gerade fest daran glauben, das Richtige für sich zu tun. Erst einige Kontoauszüge später erkennt man: hier wurde ich übelst hereingelegt. Doch das Geld bleibt verschwunden – Esoterik eben.
Dennoch: David zeigt uns in seinen Worten des 86. Psalms das es einen Weg zurück gibt – und dieser Weg heißt Barmherzigkeit. Hier hat jemand erkannt, das er verleitet, irre geführt wurde. David übergibt sich und sein Schicksal den Händen Gottes.
11Weise mir, HERR, deinen Weg, daß ich wandle in deiner Wahrheit; erhalte mein Herz bei dem einen, daß ich deinen Namen fürchte.( Ps.86,11)
David bittet nicht um Verschonung für sich und sein Volk. Er sucht auch keine Erfüllung seiner eigenen Ansichten und Wünsche. Er bittet Gott um dessen Weg, er bittet Gott um dessen Wahrheit und fürchtet daselbst allein Gottes Namen.
Das ist Erkenntnis, das ist Glaube!
Ihm ist es egal geworden, was Gott mit ihm machen wird. Hier schaut niemand mehr nach sich selbst, sondern dürstet nur noch nach Gott daselbst.

David hat seinen Weg zu Gott wiedergefunden, denn sein Blick gehörte nur noch der Wahrheit und dem Weg Gottes. Er wusste: keine Verleitung, kein noch so verlockendes Angebot dieser Welt kann sich messen mit der Geborgenheit, die Gott allein schenkt. Vielleicht denken Sie: man darf doch sich nicht der Passivität hingeben nach dem Motto: Hände in den Schoß, Gott wird es schon richten?
Sicher haben Sie recht. Dennoch: sein Leben Gott hinzugeben ist keine Passivität, sondern befreite Aktivität. Jetzt ist man frei für den Herrn, für die Mitmenschen, für die Nöte, in denen Andere zu versinken scheinen. Denn jeder Blick auf uns wirft zurück und entfernt uns von Gott.
Denn wer den „Zweiten Blick“ auf diese Welt, auf diese Menschen wirft, der erkennt in der Kälte Gottes Wärme, in den fremden Menschen Verbundenheit und in Gleichgültigkeit das Besondere. Die Welt mit den glaubenden Augen zu sehen – das ist Anspruch Gottes an uns. Denn nur im Wissen um die Realität Gottes wird unsere Welt lebenswert, ja fast schon liebenswert. Mit dem „Zweiten“ Blick sieht man einfach besser!

Richard Jordan drückte es so aus:

2. Was Gott tut, das ist wohlgetan!
Er wird mich nicht betrügen,
Er führet mich auf rechter Bahn;
So laß’ ich mich bengnügen
An seiner Huld und hab’ Geduld,
Er wird mein Unglück wenden,
Es steht in seinen Händen.

Unser Leben, Schicksal, unser Glück, wie es richard Jordan ausdrückt – Es steht in seinen Händen. Das dürfen wir nie vergessen. Wir haben die Aufgabe, jenes Leben zu leben im Vertrauen auf Gott, auf „seine rechte Bahn“. König David hatte dies klar erkannt. Er war bereit zur Umkehr – sind wir das auch?
Beten wir alle für jene Frauen und Männer, die Gottes Bahn verlassen haben, beten wir für jene, die aus der Not der Menschen allein deren Geldbeutel und nicht deren Leben leichter machen. Jeder Christ ist dazu berufen, gegen jene Praktiken, gegen esoterische Lügen aufzustehen im Namen Jesu Christi. So wie Christus die Händler aus dem Tempel vertrieb so ist es an uns, desgleichen zu tun. Stehen wir auf für Christus. Lassen Sie uns gemeinsam seinen Weg finden und gehen

AMEN!

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Die wunderbare Gnade Gottes

Jahrespredigt 2012

„Laß es dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“(2.Kor.12ff);

Liebe Schwestern und Brüder,

ein neues Jahr steht vor der Tür. Was wird es bringen? Werden wir erfolgreich sein? Behalten wir unsere Arbeit? Bleibt die Familie gesund?
Sie sehen: der Fragen sind nicht wenige. Ei neues Jahr ist immer so etwas wie der Aufbruch in ein fernes Land. Man sieht den Weg, das Ziel noch nicht. Dennoch: Schritt für Schritt werden wir durch jenes Land geführt. Und eines ist klar: auch diese Reise durch das 2012 wird schwierig, vielleicht auch schmerzvoll aber auch schön werden.

Die Jahreslosung 2012 holt uns bei unseren Befürchtungen ab. Gottes Kraft wird hier uns verheißen. Ein wunderbarer Anfang. Dennoch: die Zusicherung der Gnade Gottes bedeutet nicht, wir können ein gemütliches, anstrengungsloses Tagleben leben, denn Gottes Gnade, seine Kraft immer auch gleichzeitig höchste Herausforderung an uns ist. Denn Gott schenkt jene Kraft den Schwachen, den vermeintlich Kleinen dieser Welt. Doch klein wird man nur im Leid, nur in Auseinandersetzung und Demütigung. Hier gilt die Zusage Gottes: meine Kraft wird auch in Dir mächtig werden. Verzage nicht, verzweifle nicht, denn ich bin bei dir. Verlasse Dich auf meine Gnade – werde ruhig vor mir uns erwarte gelassen mein Tun.
Das ist Gottes Verheißung für uns alle, für dieses Jahr, für unsere noch unklare Zukunft.

Eine wunderbare Verheißung, die uns Paulus in seinem 2. Korintherbrief uns schenkt.
Paulus, der reisende Apostel des Herrn hat wohl in seiner Mission für das Wort und das Evangelium mehr Leid, mehr Kraft und Mut gebraucht wie all jene Apostel, denen ein leichteres Leben zugedacht wurde.
Denn Führer von Gemeinden zu sein ist für Paulus kein einfaches, kein leichtes Leben. Sorge um all jene, die zu Gott gefunden haben, den Druck der Verfolger zu jeder Zeit im Nacken zu spüren – all das geht doch über das menschliche Vollbringen hinaus? Wer soll das durchhalten, wer kann hier vor dem Anspruch Gottes bestehen?
Worte, die nachdenklich, die ein klein wenig auch betroffen machen. Unweigerlich fragt man sich: unser Leben ist im Vergleich mit jenem des Paulus um so viel einfacher. Wir leben im Frieden, wir haben das zum Leben Nötigste. Dennoch leiden wir an Schwäche, an einem „ich kann nicht mehr“ . Sind wir zu schwach für unseren Glauben? Haben wir Gottes Zuwendung letztlich wirklich verdient?
Zu jener Zeit, in der der 2. Korintherbrief verfasst wurde, hatte Paulus schwere Kämpfe mit jener Gemeinde in Korinth auszustehen. Seine Autorität, seine Rolle als Führer unter Gottes Gnade wurde massiv angegriffen. Jener Apostel, der federführend die Revolte begann schildert Paulus als „Stachel in seinem Fleisch“, als Satans Engel, der ihn tag täglich mit Fäusten schlägt. Man sieht: Paulus flüchtet sich nicht in die Arbeit für andere Gemeinden, Gemeinden, die dankbar für jenes Geschenk des Glaubens waren Er stellt sich dagegen, egal, welche Kraft hier von ihm abverlangt wird. Dieser Konflikt, diese Demütigungen machen den Paulus nicht bitter. Er erkennt: jenes Leid steht den Visionen seines Gottes gegenüber. Ohne Leid, ohne jene Angriffe unterläge jener Paulus dem Virus des Stolzes, eines Stolzes, besonders jenem Gott nah zu sein. Eine gesunde, eine sehr positive Gedankenkette, die klar macht: Leid und Kummer haben einen Sinn, nur sie führen uns hin zu Gott daselbst.

Doch dann sei die Frage erlaubt: weshalb zerbrechen so viele Menschen täglich an ihrem Leben? Burn out, die sich zur Volkskrankheit aufschwingt, eine Krankheit, die den Menschen sich selbst verlieren lässt, eine Krankheit, in der jener keinen Funken Kraft mehr in sich findet. Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig?
Im Angesicht von Kriegen und Terrorismus, im Angesicht von Verfolgung uns Menschenrechtsverletzungen stellt sich die Frage: wo war denn jener gute Gott, dessen Kraft doch gerade jenen zum Sieg hätte verhelfen müssen, die an der vermeintlichen Macht Anderer zu zerbersten drohen?

Auch ich habe mir jene Fragen schon öfter gestellt. Gerade in Zeiten, in denen wir in Konflikten zerfließen, in Zeiten, wo Andere einen selbst verachtend begegnen. Mobbing ist leider mehr als eine Modeerscheinung geworden. Jene Gewissenserkrankung greift immer mehr um uns, denn je mehr wir die Ehrfurcht vor Gott und den Menschen verlernen, desto mehr betrachten wir den Gegenüber lediglich als Objekt, dessen aus dem Weg räumen die eigenen Chancen erheblich verbessern würden. Egal ob beruflich oder privat. Und leider heiligt der Zweck oftmals die Mittel.
Immer wenn ich mit Menschen rede, die jenen unmenschlichen Menschen ausgesetzt sind, die auf der Arbeit manipuliert, verfolgt, verleumdet werden, möchte man mit der Faust auf den Tisch hauen. Denn genau das kann das Opfer oftmals nicht mehr. Die eigene Kraft reicht scheinbar nicht aus. Als Ausweg bleibt: das Ertragen bis zum Zusammenbruch, gerade weil eben oft jene Mechanismen der Arbeitnehmervertretungen in welcher Form auch immer, versagen, weil gerade jenen der gemütliche Betriebsfrieden erträglicher erscheint als das Gegen angehen verbunden mit Konflikten und Auseinandersetzungen.
Unsere heutige Zeit ist dazu übergegangen, eigene Maßstäbe für richtig und falsch, aber auch eigene Stereotypen zu definieren, denen gemäß beurteilt wird, wer etwas in dieser Welt, dieser Gesellschaft zu bedeuten hat. Und wer hier nicht hineinpasst: der wird so lange geschliffen, bis er in die vorgefertigten Formen passt oder aber selbst jenen Weg abbricht – mit allen Konsequenzen. Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, das vermeintlich attraktive Menschen schneller die Leiter der Karriere besteigen, als jene, die eben als 0-8-15 sich zu erkennen geben. Qualifikationen, Eignung für bestimmte Tätigkeiten treten hier leider in den Hintergrund. Auch allen Trotzrufern sei gesagt – sie selbst wissen doch längst bescheid über dieses „kleine Geheimnis“ des Erfolgs.

Lass es Dir an meiner Gnade genügen. Denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig – so spricht Gott zu Paulus. Doch gleichermaßen spricht er auch Sie und mich an.
Natürlich wissen wir: der Glaube an Jesus Christus ist kein Weg des Erfolgs in dieser Welt. Maßstäbe der Ethik, das Stehen für oder gar gegen bestimmte Missbildungen in unserer Gesellschaft – all das mag die jenseitige Besetzungscouch nicht so gern haben. Wir schreiben das Zeitalter der Flexibilität – nur schade, das jenes Gebiet eine Gleichgültigkeit für die Wahrheit diktiert. Immer mit dem Fluss schwimmen, nur nicht auffallen, es sei denn, der Chef bemerkt es auch. Opportunismus richtig angewandt bringt leider mehr als eine Moral und Lebensprinzipien, ein Leben, das eben nicht nur auf sich selbst, sondern ab und zu auch den lieben Gott im Blick behält. Und so etwas hat man oftmals nicht so gern als Unternehmer, Politiker, Leiter.
Gottes Kraft ist die Kraft der Liebe, des Glaubens und der Wahrheit. Unser Glaube an Gott den Herrn bringt uns keine Punkte in dieser Welt. Gewiß nicht. Doch was wiegt schwerer? Das Gewissen und sich selbst willfährig zu unterdrücken um gerade so ein Image zu erschaffen, das einem sich selbst raubt? Die Gewißheit geliebt zu werden, die Erkenntnis, worauf es im Leben ankommt und worauf nicht – das ist jene Kraft, die aus Gott Kraft und Sinn schöpft. Ein Leben lang.
Gott zu lieben, dieser Welt mit Gelassenheit zu begegnen – das ist die Kraft, die in den Schwachen mächtig ist oder werden kann. Gott hilft uns wieder uns selbst zu finden und uns dann selbst anzunehmen, wie wir von Gott bedingungslos angenommen sind. Das ist Gnade, eine Gnade, die Leben gebiert, die Leben lebenswert macht. Nicht der dicke Scheck macht uns glücklich, sondern allein die Liebe und die Gewissheit, von Gott bedingungslos angenommen zu sein.

Dennoch: egal, was Ihnen schon widerfahren ist. Ab Heute haben wir alle eine neue, eine tragende Hoffnung. Gottes Gnade, die seine Kraft in uns ist, wird mit uns sein, mit uns handeln. Schluss mit ängstlichen Gedanken, denn jene Zusage des Herrn duldet keine Abwege von Zorn, Verzweiflung, Apathie. Auch wenn wir am Abgrund stehen, einfach nicht mehr können, keine Kraft mehr in uns finden – dann können wir unser Leben, unser Handeln in die Hand Gottes legen. Er wird mit uns handeln, damit ein jeder erkenne: keinen Schritt weiter, denn hier ist die Kraft des lebendigen Gottes sichtbar geworden. Niemand wird es wagen, auf uns ein zu treten, uns auf den Boden zu pressen, denn Gott ist in uns mächtig. Nichts, was uns angetan wird, bleibt ohne Strafe. Das ist die Gerechtigkeit des Herrn, die uns trägt und tröstet. Wir stehen in Gottes Gnade, in seiner Gunst, wie weit unten Sie sich vielleicht auch fühlen mögen. Er erhält uns aus Gnade aufrecht, jene Gnade duldet kein Aufgeben, gerade weil Gott niemals aufgiebt, wenn seine Kinder niedergemacht werden. Machen Sie sich das immer klar – jeden Tag, jede Stunde. Geben Sie Ihre Ängste, ihre Demütigungen Gott. Denn er wird Ihr Unrecht in sein Recht wandeln.

Lass es dir an meiner Gnade genügen. Denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.
Jene Worte reißen Paulus aus seiner Dunkelheit. Er erkennt: egal, wie ich auch zu kämpfen habe – in mir zeigt Gott seine Kraft. Mein Stolz, mein Sein ist Gott selbst, aus seiner Gnade heraus werden jene, die ihn in Verruf bringen wollen, der Gerechtigkeit Gottes zugeführt werden. Schwach fühlt sich Paulus und doch erschien er niemals stärker gewesen zu sein. Egal welchen Umständen Sie sich ausgesetzt fühlen, ausgesetzt sind: Lassen Sie Gottes Licht, seine Kraft der Gnade in ihnen wirkmächtig werden. Sie stehen in Gottes Gunst. Er ruft ihnen wie damals Josua zu: „Niemand soll vor dir bestehen dein Leben lang. .. Sei unerschrocken, mutig und stark und sei nicht verzagt.Denn Gott der Herr ist bei dir überall, wo du auch hingehst.“ ( vgl. 1.Jos.1, 5,6;9)

Erkennen wir: Gottes Kraft schenkt er einem jeden seiner Kinder, besonders auch Ihnen, die sie vielleicht nicht mehr weiter wissen, das Leben als grausam und sinnlos erachten. Gott hat Ihnen, uns, mir GEBOTEN – sei unerschrocken, mutig und stark. Egal was uns bedroht – weichen wir nicht vom Weg des Herrn. Denken wir nie über uns selbst, über die eigene Wirkmächtigkeit nach. Folgen wir voller Vertrauen und Liebe unserem Herrn

AMEN.

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Bruder Bonnke: Der Scharlatan Gottes Teil I

Der Wundermacher
Teil I

Liebe Schwestern und Brüder,

Warum hilft er nicht sich selbst? Warum wirkt er kein Wunder? Wieso tut er sich das an? So handelt doch nicht der Messias Gottes! Na ja, anscheinend hat er bekommen was er verdient hat.

Szenen unter dem Kreuz Jesu Christi. Sein Treuetod für einen jeden Menschen fand am Kreuz des Kalvarienberges, in tiefer Demütigung und Verspottung, sein Ende.
Am Kreuz sehen wir nicht einen Charismatiker, keinen, der sich selbst in den Mittelpunkt seines Wirkens auffasst – hier stirbt ein Mann, der als schuldloser Sünder uns alle mit sich zieht hinein in seine Liebe, die daselbst er allein ist.
Christus weiß um seine Mission, die geradewohl hier am Kreuz ihr Ende findet. Die Welt ist versöhnt mit Gott, der für diese Welt und diese Menschen gestorben ist.
Jesus vollbringt hier keine Show, er wirkt kein Wunder, in dem er allen zeigt, wer er ist. Das Zeichen, das Jona aufzeigte, ist die letzte Offenbarung Gottes auf Erden. Das war das letzte Wort Jesu in dieser Sache.

Wundermacher, Freund der Zeichen, Charismatiker – all das ist Jesus geradewohl nicht.
Er wirkt im Verborgenen, im Hintergrund, damit man Gott und eben nicht sich selbst die Ehre erweist.

Zeigen wir doch das Zeichen Christi.
Jesus trifft einen Mann am Teich Betesda.

Die Heilung eines Gelähmten am Sabbat in Jerusalem
1 Einige Zeit später war ein Fest der Juden und Jesus ging hinauf nach Jerusalem.
2 In Jerusalem gibt es beim Schaftor einen Teich, zu dem fünf Säulenhallen gehören; dieser Teich heißt auf Hebräisch Betesda.
3-4 In diesen Hallen lagen viele Kranke, darunter Blinde, Lahme und Verkrüppelte. []
5 Dort lag auch ein Mann, der schon achtunddreißig Jahre krank war.
6 Als Jesus ihn dort liegen sah und erkannte, dass er schon lange krank war, fragte er ihn: Willst du gesund werden?
7 Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, der mich, sobald das Wasser aufwallt, in den Teich trägt. Während ich mich hinschleppe, steigt schon ein anderer vor mir hinein.
8 Da sagte Jesus zu ihm: Steh auf, nimm deine Bahre und geh!
9 Sofort wurde der Mann gesund, nahm seine Bahre und ging. Dieser Tag war aber ein Sabbat.
10 Da sagten die Juden zu dem Geheilten: Es ist Sabbat, du darfst deine Bahre nicht tragen.
11 Er erwiderte: Der Mann, der mich gesund gemacht hat, sagte zu mir: Nimm deine Bahre und geh!
12 Sie fragten ihn: Wer ist das denn, der zu dir gesagt hat: Nimm deine Bahre und geh?
13 Der Geheilte wusste aber nicht, wer es war. Jesus war nämlich weggegangen, weil sich dort eine große Menschenmenge angesammelt hatte.
14 Später traf ihn Jesus im Tempel und sagte zu ihm: Jetzt bist du gesund; sündige nicht mehr, damit dir nicht noch Schlimmeres zustößt.
15 Der Mann ging fort und teilte den Juden mit, dass es Jesus war, der ihn gesund gemacht hatte.
16 Daraufhin verfolgten die Juden Jesus, weil er das an einem Sabbat getan hatte.
17 Jesus aber entgegnete ihnen: Mein Vater ist noch immer am Werk und auch ich bin am Werk.
18 Darum waren die Juden noch mehr darauf aus, ihn zu töten, weil er nicht nur den Sabbat brach, sondern auch Gott seinen Vater nannte und sich damit Gott gleichstellte.

Hat hier Jesus nicht klar gemacht: er heilt, er hilft geradewohl Jenen, die allein keine Heilung erfahren können und werden.

Gerade im Schatten jener, die als Charismatiker sich gebärden, als seien sie selbst der Sohn des Herrn. Geltungssucht, finanzielle Interessen – wer kennt schon die Motivation jener, die doch in der Oberfläche nur dem Herrn dienen wollen. Doch Realitäten ändern sich, Realitäten zeigen all zu oft, das es auch Mittel gibt, welche letztlich als wertvoll und notwendig empfunden werden, der Lehre und dem Leben des Herrn aber diametral gegenüberstehen.

Aus der Reihe von vielen Charismatikern, die sich selbst mehr als Jesus und weniger als Mensch empfinden. Da werden Menschen geheilt, Wunder passieren en passen, währenddessen die Gemeinde und deren Vorsteher extatisch schreien, bis sie in Zungen reden. Doch wer kann da das Gebabbel wirklich einordnen?
Einer dieser Charismatiker heißt Reinhard Bonnke.
Seine Veranstaltungen sind besucht von 100 Tausenden, nahezu halb Afrika soll er mit seinen Fähigkeiten schon zum christlichen Glauben geführt haben. So weit so gut.

Reinhard Bonnke ist der bekannteste, weil erfolgreichste Missionar Afrikas. Seine Veranstaltungen brechen immer wieder Besucherrekorde. Schon im Vorfeld erfahren wir: auch an jenem Tag werden wieder Wunder gewirkt durch den Allroundprediger Bonnke.
Zahlreiche Menschen haben allein diesem Mann vertraut, was manchmal auch funktionierte, manchmal aber eben nicht.
Grund genug, sich mit dem Wirken dieses Mannes näher zu befassen.

These 1: Reinhard Bonnke ist der Zerberus der Verkündigung

Was ist eigentlich die erste Aufgabe eines Christen, neben der Verkündigung des Wortes des Herrn?
Ich persönlich denke: wir sind dort zum Frieden gerufen gleich wie unser Herr Jesus Christus. Natürlich hätte er den Konflikt der Sadduzäer und der Pharisäer anheizen können, doch er handelte gerade wohl anders. Er verurteilte niemanden, er blasphemierte keine andere Religion, obgleich sein Bekenntnis zur Wahrheit niemals gefährdet oder undeutlich geworden ist.
Uns gelingt das leider viel zu wenig. Gerade die jüngste Vergangenheit zeigt: tausende Menschen werden getötet, weil die eine Religion sich über eine zweite überhebt. Terrorismus, Anschläge, Bomben, Tod, Zerstörung – nur allzu oft wurden dies Synonyme für einen Krieg, einen heiligen Krieg; im übrigen: welche berechtigung ein heiliger Krieg haben soll, werde ich wohl nie verstehen.
Sicher: wir dürfen nicht zum toleranten Fähnlein im Wind der Religionen werden. Wir dürfen, wir müssen auch jenes kritisch ansprechen, was uns unwahr, unmenschlich ja fremd der Wahrheit begegnet. Dennoch: zwischen Dialogbereitschaft, zwischen verbaler Auseinandersetzung und dem Zertreten dessen, was dem anderen heilig ist, liegen Dimensionen.

Wir schreiben das Jahr 1991. Kano in Afrika.
Zum Verständnis: viele Teile Afrikas sind fest in muslimischer Hand. So auch, ja vielmehr ganz besonders, der Ort Kano, in dem E. Bonnke eine Missionsveranstaltung gegeben hat. Das Ergebnis: Ausschreitungen, Morde und ein flüchtender Pastor, der sich mit Hilfe der nigerianischen Flugbereitschaft außer Landes geflogen werden musste. Ein Jahr lang durfte Eberhard Bonnke Nigeria nicht betreten.

Was ist hier schief gelaufen?
Klar ist: Eberhard Bonnke hat mit diesem Verlauf seiner Veranstaltung rechnen müssen. Was würde denn wohl eine christliche Gemeinde denken, wenn ein Moslem gemütlich seine Gebetsdecke auspackt um gerade dort, wo sein Unerwünschtsein auf der Straße zu finden ist, seiner Religion nachzugehen?
Das Ergebnis hätte gleichermaßen ausgesehen. Im Fall des e. Bonnke bedeutete das 300 Tote und zahlreiche Verletzte.
Eine agressive Missionsarbeit, die einem Kreuzzug ähnelte, wird Gewalt ernten, denn Gewalt wurde auch gesät.
Es ist immer nur im begrenzten Maße möglich, mit einer anderen Religion über die Wahrheit des eigenen Glaubens zu diskutieren. Der Islam, das ist bekannt, lässt nur sehr begrenzt mit sich reden.
Dennoch: Christus will Barmherzigkeit und keine Opfer. Er sucht und sät Frieden in dieser Welt. Keine auch noch so gut gemeinte Aktion der Missionierung dispensiert von diesem Auftrag des Herrn. Es ist an uns Christen, Brücken zu bauen mit dem Wort Gottes. Aktionen, die Gewalt ernten, obgleich sie damit zu rechnen hatten, widersprechen der Lehre Jesu Christi.

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Halloween – Fest der Inhaltslosigkeit?

Halloween – die neue Lust an der Inhaltslosigkeit

Der Oktober neigt sich dem Ende. Die Tage werden kürzer, die abende länger. Das kalte, nasse Wetter macht das eigene Heim geradewohl jetzt zur Wohlfühloase schlechthin.
Jeder, der in diesen Tagen durch die Stadt läuft bemerkt: Halloween steht vor der Tür. Dieses gruselige herbstlich bunte Fest, in dem Kürbisse der ganzen Geschichte ein Gesicht verleihen, nähert sich mit großen Schritten. Kinder verkleiden sich, Süßes oder Saures wird gesucht – ein Tag lang erscheint die Stadt wie ein Ort aus einer anderen Zeit.
Natürlich wird hier auch der Kommerz nicht zu kurz kommen. Wer offenen Blicks all die Plakate an den Wänden sieht, der weiß: mit diesem Fest kann man richtig Geld verdienen.
Und doch bleibt eine Frage: was wird eigentlich gefeiert?

Halloween [ˌhæləˈʊiːn], von All Hallows’ Eve (Allerheiligenabend) benennt ursprünglich Volksbräuche am Vorabend von Allerheiligen in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November, die zunächst vor allem in Irland gefeiert wurden. Die zugehörigen Bräuche wurden von irischen Einwanderern ab 1830 in den USA als Erinnerung an die europäische Heimat aufgegriffen und ausgebaut.
Im Laufe der Zeit entwickelte sich Halloween neben Weihnachten und dem Thanksgiving-Fest zu einer der wichtigsten Feiern in den Vereinigten Staaten.
Im Zuge der Irischen Renaissance nach 1830 wurden in der frühen volkskundlichen Literatur eine Kontinuität der Halloweenbräuche seit der Keltenzeit und Bezüge auf heidnische und keltische Traditionen wie das Samhainfest angenommen. Bekannt und bis heute zitiert werden entsprechende Mutmaßungen des Religionsethnologen James Frazer.

Für mich ist es ein wenig bedrückend, das der Hauptteil der Menschen unseres Landes mit Halloween mehr anfangen können als mit dem Fest, auf das es hinzeigt : Allerheiligen.
An diesem Tag gedenkt man der Heiligen und Seeligen, die vor uns das Mysterium Christi durchschritten haben. Ein wichtiger, ein großer Festtag für die Kirche und für uns Menschen. Denn gerade hier erkennen wir: ein christliches Leben ist kein Leben, das sich selbst durch Entbehrungen beschneidet und gerade so das Leben verdirbt, ergraut, verwirft. Das Wissen darum, das die Liebe Gottes zu uns und unsere Liebe zu ihm nichts Leeres, sondern geradeso die Hoffnung ist, auf die hin wir Christen leben, erfüllt uns mit großer Freude. Ein Leben, das nichts erwartet und gerade so in Fülle beschenkt wird – das ist ein Leben mit Gott.

Und doch ist Vorsicht geboten. Denn bekannt ist: Halloween hat viele Gesichter. Gerade dort, wo das reine Feiern im Vordergrund steht, wo Bräuche ausprobiert werden ohne zu wissen, für was dieses Fest steht – hier wird Halloween zu einem inhaltslosen, heidnischen Festtag. Ganz offen frage ich Sie: kennen ihre Kinder, kennen Ihre Freunde und Bekannten, was allenthalben gefeiert wird? Halten wir uns alle nicht mehr an den Äußerlichkeiten, an den bunten Kürbissen, den niedlichen Kindern auf?

Jetzt denken vielleicht viele von Ihnen: der Otto hat was gegen strahlende Kinderaugen. Und ich muss sagen: das stimmt so nicht. Doch neben aller Freude, neben all den Hübschigkeiten dieses Festes sollte man dennoch klar machen: wir feiern hier zur Ehre Gottes, wir feiern hier aus Dankbarkeit, das er uns immer wieder mit Licht bedeckt mit Menschen, die sich einließen auf sein Wort. So schön der Kürbis auch geschnitzt ist und so niedlich wie die Kinder angezogen sind – darauf kommt es letztlich nicht an.
Martin Luther – sie kennen sicher diesen Namen – hat am 31.10. seine 95 Thesen an die Kirche zu Wittenberg geschlagen. Die Geburtsstunde der Reformation.
Doch stehen wir heute wieder einmal vor dem Dilemma: Halloween oder Luther. Nicht das sich beides von vorhinein ausschließt. Dennoch: das Ereignis der Reformation tritt zusehends in den Hintergrund. Ein Mann verändert das Antlitz dieser Welt – und wir gedenken seiner mit Süßigkeiten und Maskeraden?
Kennen Sie den Film Luther? Ein großartiger Film.
Am Ende des Films wurde mir schlagartig klar: ohne Gottes direkte Hilfe hätte dieser Augustinermönch niemals, ein solch unvorstellbares Machtgefüge wie das der katholischen Kirche unterwandern können.
Gott ist eben nicht außen vor wenn es um seine Welt, seine Kinder oder seine Kirche geht. Gott ist da, er ist aus dieser Welt nicht herauszudenken, egal was auch passiert.
Und gerade hier sind wir Christen in die Pflicht gerufen.
Es ist an uns, das Andenken an jene Tage zu wahren, in denen Gott fast greifbar geworden ist.
Wir müssen begreifen: sei es Halloween, das Gedenken an die Reformation, Weihnachten oder Ostern – in all diesen Festen feiern wir ihn, Gott unsern Herrn. Wir sind nicht dazu berufen, jene Tage als Anlaß zu missbrauchen, um selbst mal wieder Spaß zu haben und feiern zu können. Der Gedanke an den Herrn, was er uns immer wieder schenkt, ist Primat über der Spaßgesellschaft. Natürlich soll unser Gott auch gefeiert werden, natürlich sollen seine Kinder mit Freude an ihn denken.
Doch klar ist auch: eine Freude, die ohne Fundament konsumiert wird, eine Freude, die gerade einmal für ein paar Stunden Spaß dienen soll, ist letztlich inhaltsleer und bedeutungslos.

Morgen ist es soweit: Halloween und Reformation. Klar erkannt haben wir: beide Seiten haben ihre Berechtigung und beide Seiten sollten auch in Gedenken begangen werden. Luther als Kephas der evangelischen Kirche und das Gedenken der Heiligen des Herrn – wir sehen: beides liegt sehr nahe zusammen.
Egal wie sie diesen Tag begehen wollen. Denken sie dran: es ist Gott, den wir feiern!

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Verteidige den Glauben – über das Niveau des Atheismus

Liebe Freunde,

mein letzter Post rief zu einem Boykott von http://blasphemieblog2.wordpress.com auf. Hier nun die Kommentare des Betreibers:
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“Sie halten wohl echt für was besseres, weil sie an ein imaginäres Wesen glauben. Ist das Grund genug gegen rationale Menschen zu hetzen. Sie sind meiner Meinung nach nicht besser als die Nazis, welche gegen Ausländer hetzten.

‘Wie sehr, wie lange auch die Welt versucht, die Kirche oder den Glauben an Gott zu widerlegen, zu bekämpfen oder zu verunstalten – Gott ist nahe bei seinen Kindern. In seiner Hand liegen die Geschicke dieser Welt in seiner Hand.’ WTF???
Es gibt keinen Gott, also kann es uns Sch##ßegal sein, was eurer Meinung nach in seiner Hand liegt. Und falls jetzt das Argument kommt: Dafür kommt ihr alle in die Hölle!!!! Na und, welche Hölle. Religion war vielleicht noch angebracht als man sich die Natur noch nicht erklären konnte, aber heutzutage ist sie einfach nur überflüssig. Und auch Seelsorge braucht nichts mit Fantasiewesen zu tun zu haben?

Was ist also an diesem Gott besser als am Fliegenden Spaghettimonster?

War ja klar. Dieser Kommentar wird zwar auch nicht veröffentlicht werden, aber so kann ich wenigstens direkt mit Ihnen kommunitieren. Sehr christlich übrigens, die Meinung andersdenkender zu zensieren. Man könnte ja auch Größe demonstrieren, aber nein. Ich denke ich werde meine Erfahrung bezüglich Ihrer Website mit anderen teilen. Aber ich möchte mich auch bedanken: Jetzt bin ich mir sicher, dass es mir die 30 € wert sind, um gleich morgen aus der Kirche auszutreten.

AUF DASS ICH IN DER HÖLLE SCHMORE :) FREU MICH JEZT SCHON, GANZ EHRLICH
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Auch wenn es so scheinen soll, das hier mehrere User der Seite dias gepostet hätten – es war nur ein Autor, der Betreiber der Seite. Es ist schon schade, das seine “Jüngerschaft” nicht auch ewtas zum Besten gegeben hat. Aber sein wir nicht unfair – vielleicht liest der Betreiber allein seine Seite. Ich würde mir das sehr wünschen!

Dennoch: es bleiben Fragen. Eine zum Beispiel, warum man mich mit den Nazis vergleicht. Ich weiß – solch eine geistige Diarrhö bedarf an sich keines Kommenatars, doch klar wird: hier fehlt jede Basis, jedes Nachdenken über jene Themen, die hier aufgeworfen werden. Zur Weiterbildung des Kommentators: die Diktatur Hitlers, in der Millionen Menschen den Tod fanden mit dem Glauben oder meine Person kommensurabel zu machen, stößt mich ab. Es ist eine Unglaublichkeit den Holocaust so zu trivilialisieren. Wenn das die Argumente des Atheismus sind, na dann gute Nacht!

Noich etwas: mein Artikel war eine Meinungsäußerung, ein Aufruf nicht der Hoffnungslosigkeit dieser Welt zu verfallen, sondern zu erkennen: Gott ist die Wahrheit! Er ist das Leben! Wie also habe ich es geschafft, Meinungen Andersdenkender zu zensieren. Interessiert frage ich: sagen Sie mir doch bitte, wie ich das geschafft habe – es könnte eine wirksame Waffe gegene den Atheismus werden. Bitte schreiben Sie mir – meine Mailadresse: Gottseidank24@web.de.

Und das Beste zum Schluss!
Sie erstellen eine Webseite zum Thema Atheismus und sind MITGLIED EINER KIRCHE? Was ist nur bei Ihnen schief gelaufen. Danke wenigstens dafür, das Sie in Ihrer Metamorphose hin zum Atheismus das letzte Seil des rettenden Glaubens zerschnitten haben.

Ich werde auch weiterhin meine Kraft und Mühe in die Richtigstellung des todbringenden Atheismus verwenden. Es lebe Jesus Christus – in Ewigkeit
AMEN!

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Christlicher Boykott der Seite “http://blasphemieblog2.wordpress.com”

Aufruf zum Boykott der Internetseite

http://blasphemieblog2.wordpress.com

Liebe Schwestern und Brüder,

woran kann man sich heute noch halten? Was ist wahr, was ist tragfähig für ein ganzes Leben?
Schnell ist die Zeit geworden. Was heute en vogue erscheint, ist morgen schon kalter Kaffee.
Orientierung, Halt, Geborgenheit. Das ist es, wonach wir wirklich dürsten, ersehnen, streben.
Viel haben wir versucht, unseren Gott als Hypothese zu betrachten, wie es Laplace ausdrückt.
Der Mensch allein ist ausschlaggebend – wer braucht da noch Gott? Haben wir uns nicht schon längst von diesem Gott der Christen emanzipiert? Wir haben doch unseren Verstand, unsere Wissenschaftlichkeit und überhaupt: der Mensch genügt sich selbst.. Nur was ist mit der Zukunft?
Einfach heutig beantwortet: nach dem Tod ist das Leben vergessen. Hier ist einfach kein Platz für schwärmerische Hypothesen über ein Leben nach diesem hier.
Das ist nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was die o.g. Webseite zum Besten gibt.
Blasphemieblog schimpft sich diese Gedankensammlung gegen Gott, gegen Kirche und eben alles, was die weltliche „Trickkiste“ so hergibt.
Glauben wird hier ins Abseits gedrängt. Was bleibt: eine Wissenschaftlichkeit, die sich darüber moniert, das man Gott nicht in Wissenschaft, nicht im Experiment mit Reagenzglas und Bunsenbrenner nachweisen kann. Also: ja dann ist es ja sonnenklar: Gott kann nicht existieren. Blasphemieblog – das ist keine Bezeichnung einer Webseite, nein, dieser Name macht den Jüngern der Rationalität alle Ehre. Blasphemie – ja, der Begriff passt zu dem, was ich auf dieser Präsenz lesen, erfahren konnte.
Neben dem Lamento gegen Glaube, Gott und Kirche erblickt man lustige Piktogramme, die einem helfen, den Inhalt der Seite nicht ernst nehmen zu müssen. Von hier aus vielen Dank dafür. Denn mit stoischen Ernst wäre der Inhalt kaum zum Aushalten.

Während der Lektüre der Artikel erkennt man glasklar: hier versuchen Atheisten sich von einem Gottesbild zu lösen. Und das nicht, um der Ratio einen Schrein zu errichten. Platz wird geschaffen für einen neuen Götzen dieser Zeit der Aufklärung: die Wissenschaft.
Gerade so denkt man: Die Wissenschaft ist wie der Extrakt menschlichen Denkens: klar, unumstößlich, verbindlich.
Eine Seite des Positivismus ist entstanden. Nur wer braucht so etwas? Wie weit hat uns denn der Weg von Gott weg gebracht? Ist die Welt schöner, lebenswerter geworden? Leben wir denn mittlerweile in dem gelobten Land der Marxisten mit Namen Kommunismus? Sind wir klüger, sind wir glücklicher geworden? Lesen wir nicht jeden Tag von Gewalt, Tot und Krieg? Hierhin hat uns unsere so gelobte Ratio gebracht. Können wir darauf stolz sein?

Du sollst keine anderen Götter haben neben mir ( Ex.20,2-17)

Ich höre schon die kritischen Stimmen aus dem Land der Atheisten – kann man denn in dem Zustand dieser Welt nicht gleichwohl ein Argument gegen Gott finden? Denn besser ist diese Welt auch nicht durch Gott dem Herrn geworden.
Nur diese Rechnung geht nicht auf.
Denn das Gottesbild meines Herrn macht deutlich: die Welt ist kein Garten Eden, diese Welt ist abgefallen und fern von Gott, diese Welt ist in den Fängen des Mephistopheles, wo Dunkelheit und Tod auf uns lauern.
Hier erkennen wir: der Glaube an Gott ist nicht weltfemd schwärmerisch, der Glaube an Gott ist höchster Ausdruck von Realitätsdenken. In der Welt habt ihr Angst, doch ich habe die Welt überwunden – das sind die Worte Christi die klar machen: es gibt keinen Himmel auf Erden. Der Glaube an Gott ist Beziehung, ist Hinwendung und Geborgenheit im Wort Gottes, das uns in den Nöten dieses Lebens hindurchträgt. Jeder, der einmal die Bibel gelesen hat wird mir hier recht geben. Zweifelsohne.

Mein Gott und mein Glaube sind Lebenselixier, sind voller Hoffnung, Mut und Motivation.
Christ sein heißt: jeden Atemzug lang dankbar dafür zu sein, das Gott einen gefunden hat.
Nur was macht die Faszination des Atheismus aus?
Erfreut man sich an der Hoffnungslosigkeit, die der Blasphemieblog so zutrefflich präsentiert? Freut man sich auf Zeiten der Verzweiflung, wenn der Mensch in einen Ausnahmezustand verfällt, aus dem er sich an den Haaren selbst aus dem Sumpf der Egozentrik heraus ziehen soll?
Ja, darauf kann man stolz sein, nicht wahr?
Wer diese Welt absolut setzt, wer denkt, das der Mensch hier seinen Anfang und sein Ende finden wird – ein solcher wird über kurz oder lang am Leben zerbrechen. Was brauche ich diese paar Jahre Diesseitigkeit, die oftmals angefüllt sind mit Enttäuschung, Schmerzen und Verlust? Ist es dann nicht so, das der Tod die Gnade dieses Irrsinns ist, der uns von dem dunklen Weg des Lebens , der in der Geburt beginnt, verzweifeln lässt?
Das Hier und Heute kann uns nicht leben lernen. Das Hier und Heute ist jeden Tag Herausforderung, nicht gerade dort am Leben zu verzweifeln.
Die Gegenwart lässt uns ruhelos werden, die Gegenwart lässt uns erkennen, das man Heimat, Frieden und Liebe braucht um eben nicht den Mut im Heute zu verlieren. Daher meine offene Frage an den Atheismus: woher nimmt man die Kraft, ein Leben durchzustehen, das neben den vielen Unwegbarkeiten im Nichts enden wird? Denn wo die Rationalität, die Aufklärung zum Götzen wurde, dort ist das Leben eiskalt geworden. Nur wer will so leben?

Während Sie, liebe Leser, diese Worte lesen erkennen Sie: der Atheismus ist niemals Schritt hinein in eine bessere Zukunft. Der Götze der Aufklärung, die reine Rationalität, wirft uns hinaus in eine eiskalte Realität. Was nutzt die bedingungslose Erkenntnis dieser Welt, wenn die Seele aus Kälte und emotionaler Überforderung zerbricht? Ein Leben, das ganz nur sich sich selbst verpflichtet sein soll, ein Leben, das einen erkennen lässt, das das alles hier alles war – ein solches Leben ist für mich Sinnbild von Verzweiflung und Traurigkeit.
Wie sehr, wie lange auch die Welt versucht, die Kirche oder den Glauben an Gott zu widerlegen, zu bekämpfen oder zu verunstalten – Gott ist nahe bei seinen Kindern. In seiner Hand liegen die Geschicke dieser Welt in seiner Hand.
Doch bevor die Macher dieses Blasphemie Blogs versuchen, all das Gesagte als Unsinn und Zeichen einer fehlenden positivistischen Einstellung abtun, denken Sie alle bitte nach, welche Argumente gegen das Gesagt wirklich stecken.

Maranatha!

Michael Otto
Gottseidank24.de

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Die Goldene Regel Christi

Die goldene Regel

Mt 7,12: Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten.

Liebe Schwestern und Brüder,

gestern war es mal wieder soweit: ein gemütlicher Fernsehabend stand vor der Tür. Vieles konnte man leider nicht als Fernsehunterhaltung bezeichnen – aber das sind wir ja schon lange gewöhnt, oder etwa nicht?

Während ich in gelassener Wartestellung verharrte – vielleicht findet man doch noch was Interessantes an diesem Abend – sah ich einen Bericht über zwei Nachbarn, die sich vor geraumer Zeit definitiv den Krieg erklärt haben. Gerichtsverfahren ohne Ende, zufriedene Rechtsanwälte und zwei mittlerweile verbissene Männer, denen der Streit zur täglichen Herausforderung geworden zu sein scheint.
Alle Nachbarn, Jeder der Wohnanlage, einfach ein jeder hat schon mal versucht, das Kriegsbeil der beiden Herren zu begraben. Sie ahnen es: nichts hat sich verändert. Während andere Ihre Ruhe suchen bricht nebenan wieder ein neues Wortgefecht aus. Die Gründe kenne ich leider nicht – es ist auch reine Vermutung, aber ob es die beiden Knaben noch den Grund des Kriegs wissen, muss ich bezweifeln. Jeder Tag bedeutet Gezänk und Unfrieden. Ja, hier möchte man ganz sicher seine Freizeit verbringen, geschweige denn dort wohnen!

Viele Anwohner haben schon versucht, die Beiden umzusiedeln, raus aus diesem Wohnblock, raus aus dem Leben der leidgeprüften Nachbarn. Viele sind umgezogen, andere planen Ähnliches. Das bedeutet: der Vermieter verliert seine Einkünfte, je mehr Anwohner das Weite suchen. Dieses Gezänk bedeutet Einnahmeschwund, obgleich der Vermieter auch von etwas leben muss. Und gerade das ist in Gefahr!

Was glauben Sie? Was das Bisherige reine Glosse, eine Geschichte der Fiktion?
Dann haben Sie leider Unrecht. Es gibt diese Kriegsschauplätze mitten unter uns. Niemand weiß, wie lange er seine Feierabendruhe noch hat. Doch als Optimist rechnet man nicht wirklich mit dem Schlimmsten – doch klar ist: es kann jeden treffen.

Das Jesuswort der heutigen Predigt spricht zu uns: Frieden muss in unserem Herzen beginnen.
Hätten doch nur unsere beiden Zankäpfel darüber mehr gehört? Vielleicht hätten sie gespürt, das sie sich beide gemeinsam zum Opfer machen. Und dann passiert es: Herzinfarkt und Co lassen in einer solchen Situation nicht lange auf sich warten. Und was dann? Die bittere Erkenntnis, Jahre des kostbaren Lebens mit einem solchen Müll verbracht zu haben. Was nütz jetzt noch die neue Heckenhöhe des Nachbarn, was hilft jetzt der Rückbau einer 2cm zu großen Garage? Das soll es gewesen sein? Wenn man doch die Uhr zurück drehen könnte. Doch dafür ist es jetzt vielleicht schon zu spät. Wer weiß das schon?

Auch wenn wir jetzt nicht weiter wissen: Gott schenkt uns die Lösung.
Christus spricht in seiner Bergpredigt die Worte der goldenen Regel. Kurz um: das, was man von anderen Menschen erwartet, das sollten wir gleichermaßen von uns selbst erwarten. Keine Abzüge, keine Entschuldigungen.
Nur so werden wir erkennen und spüren: Christus ist das Maß der Dinge, das Maß, das an uns angelegt ist.
Der Rebell aus Nazareth durchwandert weite Teile seiner Heimat. Er tut Wunder, er heilt, er hilft, überall dort, wo er gebraucht wird. Die Menschen erkennen: solche ein Mann, solch ein Prophet kann sich als die Erfüllung des Gesetzes der Liebe bezeichnen.
Dieser Christus wurde Mensch für uns alle. Keiner kennt uns und unsere Dunkelheiten am besten. Doch er bleibt und errettet jeden, der Rettung möchte. Unser Jesus lebt für uns, was bedeutet: er wurde ganz frei von sich selbst. Man erkennt in seinem Leben die Konstante der Liebe, der Gnade und Barmherzigkeit. Jesus lebt aus dem Willendes Vaters. Das ist seine Mission. Dafür lebt er!

Und wofür leben wir? Für die Arbeit, für die Familie, für uns selbst? Antworten gibt es so viele wie es Menschen gibt.
Doch fragen wir uns ernsthaft: wie sehr wollen wir uns verändern? Denn klar ist: wir müssen unser Leben umkrempeln, wir brauchen die Erkenntnis, das wir alle ein Umdenken bedürfen.
Genau! Wir alle, ohne Ausnahme.
Sicher – ich habe erkannt, das hier eine Lebensaufgabe auf uns wartet. Wir können uns nicht „sim salabim“ zu besseren Menschen zaubern. Das kostet Zeit. Das kostet Einsatz. Das kostet Mut!
Auch wenn unser Denken gefangen ist in einem Reflex, der zuerst die Schuld auf einen anderen projiziert.
Immer wieder begegne ich Menschen, die sich völlig ungehemmt über das Verhalten Anderer aufregen können. Das kocht die Wut, da will man Vergeltung, eine Vergeltung die meistens zu eigenen Aufwertung dienen soll.
Doch stelle ich mir nunmehr die Frage: wie sieht es denn vor meiner Tür aus? Habe ich nicht das, worüber ich mich aufrege, nicht vielleicht schon oft selbst begangen? Ist meine Schuld vielleicht viel schwerer als die, über die wir zu richten versuchen? Und dann merkt man: die Wut verschwindet. Wir werden wieder frei im denken und fühlen. Vielleicht haben Sie auch schon die Erfahrung gemacht, das Zorn letztlich nur uns selbst zerstört.Während wir mit Wut im Bauch an unserem ersten Magengeschwür arbeiten, sitzt das Objekt der Wut vermutlich gemütlich zu hause und genießt sein Leben. Ist es das wirklich wert?

Ist das so? reicht hier die Betrachtung nicht an eine wirklich befriedigende Lösung heran?
In einer Zeit, in der der Mensch zum Einzelsubjekt geworden ist, bedeutet eine solche Regel der Mitmenschlichkeit einen inneren Widerspruch dagegen?
Was tun denn die anderen mir Gutes? Und wie komme ich dazu, fremden Menschen Freundlichkeiten und Gefallen hinter her zu werfen? Und überhaupt: habe ich das nötig?
Wie Du mir so ich Dir – das muss reichen!

Nur reicht das wirklich? Wie sähe denn unsere Gesellschaft aus, wenn das Diktat von „ Du mir so ich Dir“ Wirklichkeit würde.
Verschiedene Fragen stellen sich dabei: Wozu sollen Menschen ihr Leben in den Dienst der Mitmenschlichkeit stellen? Krankenpfleger, Ärzte, Sozialdienste und viele mehr – wozu machen solche Leute einen derart anstrengenden Job? Was bekommen diese denn zurück? Dankbarkeit? Anerkennung? Weder noch.

Ich hoffe darauf, das im Falle einer Krankheit, bei Pflegebedürftigkeit oder auf meinem letzten Weg Menschen sich dafür einsetzen, das ich Hilfe, das ich Menschenwürde erfahren kann.
Diese Erwartung bleibt nicht ohne Anspruch. Was mir die anderentun sollen, das soll ich meinem gegenüber gleichermaßen angedeihen lassen. Hier ergeht der klare Gottesappell: der Mensch ist zur Hilfe berufen, egal wie diese aussehen mag. Wir Menschenkinder sollen gegenseitig uns mit Würde und Achtung begegnen, denn das erwarten wir auch von unserem Gegenüber. So einfach und so schwer ist das. Wenn ich Hilfe benötige, dann bitte ich meinen Herrn, das er mir helfende Hände zur Seite stellt. Doch dabei wird klar: ich muss gleichermaßen eine helfende Hand für andere werden. Jeder wird gebraucht! Ohne Ausnahme! Wir Menschenkinder sind auf gegenseitige Solidarität angewiesen. Denn jeder weiß: ohne die sind wir verloren.

Wenn Sie diese Zeilen lesen, dann erkennen Sie, wie ernst die Lage ist. Allen ist klar: unsere Welt, wir alle brauchen Gottes Liebe und Menschen, die aus dieser Liebe heraus helfen, trösten, ermutigen.
Vielleicht wissen Sie schon, wo und wie Sie sich engagieren können? Seien Sie versichert – es mangelt nicht an Angeboten.
Wie sehr hungert Sie es danach, unserem Heiland als Werkzeug zu dienen? Wie gern möchten Sie einfach loslegen, dem Herrn zuliebe?
Warten Sie nicht. In jeder Gemeinde, in jeder Suppenküche oder Tafel werden Sie – ja genau Sie – dringend gebraucht.
Gehen Sie mit offenen Augen durch die Welt. Geben Sie von unserem unermesslichen Reichtum etwas an die weiter, denen das Nötigste zum Leben verwehrt ist.
Jeder Euro, jeder Cent für die Armen bedeutet die Rettung eines Menschenlebens. Es ist oftmals schockierend, wie wenig benötigt wird, um so viele Leben vor dem Tod zu bewahren.
Neben Staatshilfen und Rettungspaketen – lassen Sie sich nicht vom Wichtigsten ablenken. Gott braucht Sie, Sie und mich.
Packen wir es an !

AMEN

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